In diesen Coronazeiten

In diesen Coronazeiten

Was für eine Wortschöpfung und sie ist in Deutschland und Dänemark gleich!

Ich war seit fast zwei Monaten nicht mehr Tanken, nicht mehr in Hjørring, nicht mehr wirklich zum Shoppen. Heute war ich nur mal kurz dort, um Sommerreifen aufziehen zu lassen und erkannte gleich die Coronanebenwirkungen. Streifen auf dem Fußboden, Stühle weit auseinander und keine Zeitung zum Blättern.

Statt Real-Shopping habe ich Klamotten und sogar Fahrrad und Anhänger online gekauft. Ich gehe nur einmal die Woche in den Supermarkt und scanne meine Waren selbst und bezahle per App. Bloß keinen Kontakt!

Arbeiten ist zuhause. Wie schön, Lehrer zu sein mit festem Einkommen, sicherem Arbeitsplatz aber auch dem dummen Gefühl, dass die Schüler inaktiv sind. Und doch: Die abgelieferten Arbeiten sind gut und die normal unkonzentrierten Schüler schreiben mehr als sonst – was sollten sie auch sonst unternehmen?

Aber mir ist langweilig. Die ersten Tage verbrachte ich im Büro oben. Da war kaum Licht, kaum Platz und Kälte. Jetzt bin ich ins Wohnzimmer gezogen, halte den Brennofen in Gang und kann mich besser ausbreiten. Konzentriertes Arbeiten ist es aber nicht, dafür sorgen die Katzen und das schöne Wetter.

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